
Setze ein Metronom auf eine angenehme Frequenz, beispielsweise 60 BPM. Senke bei Kniebeugen vier Schläge ab, halte einen Schlag, steige zwei Schläge auf, pausiere einen. Diese Struktur zwingt Stabilität, verbessert Tiefenkontrolle und lehrt geduldige Spannung, ohne die Explosivität der Anhebebewegung zu verlieren.

Anstatt ausschließlich Gewicht zu erhöhen, verlängere die Exzentrik, verkürze Pausen oder erhöhe die Kadenz in leichteren Phasen. Jede Tempomodifikation schafft neuen Reiz, ohne Technik zu verwässern. Dokumentiere Kombinationen, beobachte, welche Varianten deine Kraftentfaltung und Gelenkfreundlichkeit verbessern, und skaliere die Last erst, wenn die Qualität stabil bleibt.

Ein fester Takt verhindert ruckartige Übergänge und zwingt sauberes Ansteuern. Wenn die Hüfte ausweicht oder der Rücken rundet, hörst du es oft am verlorenen Rhythmus. Nimm in solchen Momenten die Last minimal zurück, halte den Beat, festige die Linie, und kehre erst dann zu ambitionierteren Gewichten zurück.